WITTE HiTEMP – unserLagerprogramm

CBAM-konforme Edelstahlimporte

Was ist CBAM?

CBAM steht für Carbon Border Adjustment Mechanism (CO₂-Grenzausgleichsmechanismus) und ist eine Verordnung der Europäischen Union. Ziel ist es, gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen europäischen Herstellern und Produzenten aus Drittstaaten zu schaffen.

Da europäische Unternehmen bereits Kosten für CO₂-Emissionen im Rahmen des EU-Emissionshandels tragen, sollen künftig auch die CO₂-Emissionen bestimmter importierter Produkte berücksichtigt werden. Zu den betroffenen Produktgruppen gehören insbesondere Eisen- und Stahlprodukte.

CBAM soll verhindern, dass energieintensive Produktionen in Länder mit geringeren Umweltstandards verlagert werden und gleichzeitig die Klimaziele der Europäischen Union unterstützen.

Welche Auswirkungen hat CBAM auf den Stahlhandel?

Der internationale Stahlhandel wird durch CBAM deutlich transparenter. Für Importeure entstehen zusätzliche Pflichten bei der Erfassung, Meldung und Dokumentation von CO₂-Emissionen entlang der Lieferkette.
Wichtige Auswirkungen sind:

Nachweis der CO₂-Emissionen

Für importierte Stahlprodukte müssen Emissionsdaten erfasst und den zuständigen Behörden gemeldet werden. Die Qualität und Verfügbarkeit dieser Daten gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Höhere Anforderungen an Lieferketten

Importeure müssen eng mit Herstellern, Prüfgesellschaften und Lieferanten zusammenarbeiten, um die erforderlichen Informationen bereitzustellen. Transparente Lieferketten werden zu einem wichtigen Erfolgsfaktor.

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor

Neben Qualität, Verfügbarkeit und Preis spielt der CO₂-Fußabdruck von Stahlprodukten künftig eine immer größere Rolle bei Beschaffungsentscheidungen.

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